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FAQ

Wie lange dauert das Setzen eines Implantates?
In der Regel dauert der operative Eingriff dank der langjährigen Erfahrung unserer Implantologen und der umfangreichen präoperativen Diagnostik nur wenige Minuten. Von der Betäubung bis zur erfolgreich gesetzten Wundnaht vergeht zumeist circa eine halbe Stunde.

Wie lange hält ein Implantat?
Die Lebensdauer eines Zahnimplantates ist von vielen verschiedenen Faktoren abhängig. Den wohl größten Einfluss nach erfolgreicher Einheilung hat Ihre individuelle Mundhygiene und die Regelmäßigkeit Ihrer Zahnarztbesuche, denn sollte doch mal eine kleine Entzündung im Bereich des Zahnfleisches am Implantat auftreten, kann der Zahnarzt so frühzeitig therapeutisch einschreiten. Wenn bei Ihnen eine gute Mundhygiene vorliegt und Sie sich in regelmäßigen Abständen einer professionellen Zahnreinigung unterziehen und auch sonst keine schweren Allgemeinerkrankungen vorliegen, so können Implantate durchaus ein Leben lang halten.

Kann ein Implantat bei jedem Patienten gesetzt werden?
Im Grunde genommen kann bei den allermeisten Patienten eine Implantat-Versorgung erfolgen. Manchmal ist der vorhandene Knochen nicht massiv genug, um ein Implantat zu tragen und muss im Vorfeld aufgebaut werden. Sollten bei Ihnen schwere Allgemeinerkrankungen vorliegen oder sollten Sie regelmäßig Medikamente einnehmen, so bitten wir Sie darum, uns darüber zu informieren. In den meisten Fällen kann jedoch auf hier eine Implantation durchgeführt werden.

Was kosten Zahnimplantate?
Die Kosten für Zahnimplantate variieren je nach individueller Situation und lassen sich schwer pauschalisieren. Abzüglich der von der Krankenkasse übernommenen Kosten kann man für ein Einzelzahnimplantat aber von ungefähr 2.000 Euro ausgehen. Eine implantatgetragene Brücke (drei fehlende Zähne) bestehend aus zwei Implantaten mit den dazugehörigen Kronen und einem Brückenzwischenglied kostet um die 4.000 Euro und die Kosten für eine Vollprothese mit Implantaten belaufen sich auf zirka 6.000 Euro. Genaue Informationen zu den anfallenden Kosten werden Sie im Beratungsgespräch erhalten und anschließend dem Heil- und Kostenplan entnehmen können.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für ein Implantat?
Ja, die gesetzlichen Krankenkassen bezuschussen Implantate gleichermaßen wie den alternativen Zahnersatz. Wie hoch dieser Zuschuss ist, hängt unter anderem davon ab, ob Sie ihr Bonusheft in den letzten fünf, bzw. zehn Jahren lückenlos geführt haben.
Private Krankenversicherungen übernehmen in der Regel die gesamten Kosten der Zahnimplantat-Behandlung.
Alle Einzelheiten zur Kostenübernahme werden sich nach Erstellung und Einreichung des Heil-und Kostenplanes klären.

Kann es auch passieren, dass ein Implantat nicht einheilt?
Ja, in einigen wenigen Fällen kann es vorkommen, dass ein Zahnimplantat nicht in den Knochen einheilt und wieder entfernt werden muss. Diese Abstoßungen sind nicht auf Allergien zurückzuführen, sondern liegen meist an mangelnder Mundhygiene, zu früher Belastung der Zahnimplantate, fehlerhafter Planung oder unzureichender Knochenqualität. Bei gewissenhafter Planung liegt die Erfolgswahrscheinlichkeit allerdings bei 95%.

Falls ein Implantat abgestoßen wird, kann man dann erneut eins setzen?
Ja, in den meisten Fällen ist eine erneute Implantation nach Abschluss der Wundheilung möglich. Unter Umständen muss der Knochen im zu versorgenden Gebiet jedoch zuvor aufgebaut werden.

Gibt es alternative Möglichkeiten, eine Zahnlücke zu versorgen?
Ja, diese gibt es, nämlich zum einen die Anfertigung einer festsitzenden Brücke, für die ein anteiliges Beschleifen der Nachbarzähne nötig ist, um diese danach mit einer Krone zu versorgen, oder die Lückenversorgung durch eine herausnehmbare Zahnprothese. Beide Varianten ziehen die meist gesunden Nachbarzähne in Mitleidenschaft und führen zudem langfristig gesehen zu Knochenabbau im Bereich der Zahnlücke.

Ist das Setzen eines Implantates schmerzhaft?
Das Setzen von Zahnimplantaten erfolgt unter örtlicher Betäubung und wird in aller Regel als nicht schmerzhaft empfunden. Das Gefühl beim Bohren des Implantat-Bettes ähnelt dem bei der Kariesentfernung und ist am ehesten mit Vibration vergleichbar. Wenn Sie jedoch überhaupt nichts von der Implantation miterleben wollen, gibt es in unserer Praxis auch die Möglichkeit, den Eingriff in Vollnarkose durchzuführen.

Werde ich am Folgetag Schmerzen haben?
Es ist durchaus möglich, dass das Zahnfleisch an den ersten Tagen nach dem Eingriff etwas empfindlich und gerötet ist. Eine Blutung wird es aber nicht mehr geben, denn die Wunde wird mit einer kleinen Naht verschlossen. Die meisten Patienten brauchen aber nicht einmal eine Schmerztablette und können gleich am nächsten Tag wieder ihren normalen Tätigkeiten nachgehen.

Aus welchen Materialien bestehen Zahnimplantate?
Die von uns verwendeten Zahnimplantate bestehen aus Titan, einem Material, was eine hohe Festigkeit besitzt und vom Körper gut akzeptiert wird.

Gibt es Allergien auf Zahnimplantate?
Zahnimplantate aus Titan werden seit über vierzig Jahren verwendet und seither sind keine Allergien auf dieses Material berichtet worden. Titan verhält sich dem Körper gegenüber vollkommen neutral und löst keinerlei Fremdkörperreaktionen aus, da es keine allergenen Bestandteile hat.
Zudem wird Titan auch seit mehreren Jahrzehnten für künstliche Knie- und Hüftgelenke verwendet.

Welches Material wird für die Zahnkrone verwendet?
Die Zahnkronen, mit denen die Implantate nach der Einheilungszeit versorgt werden, sind aus Vollkeramik gefertigt. Diese vollkeramischen Kronen aus Zirkonoxid stellen eine hochästhetische Variante des Zahnersatzes dar und sind zudem auch noch extrem stabil. Dieses Material eignet sich sowohl für Kronen als auch für Brücken und reflektiert das Licht so wie der natürliche Zahn. Daher ist der Implantat-Zahnersatz kaum vom natürlichen Zahn zu unterscheiden.

Kann man die Implantate auch in Vollnarkose setzen?
Unsere Gemeinschaftspraxis und enge Zusammenarbeit mit dem Anästhesisten Dr. Bek ermöglicht uns die routinemäßige Behandlung in Vollnarkose. Sprechen Sie uns gern darauf an, wenn dies eine Option für Sie ist.

Schadet Rauchen einem Zahnimplantat?
Die Langzeitprognose kann durch exzessives Rauchen verschlechtert sein. Um Ihr individuelles Risiko zu bestimmen, besprechen Sie Ihre Rauchgewohnheiten bitte im Beratungsgespräch.

Können Implantate auch den Halt einer herausnehmbaren Prothese verbessern?
Durchaus! Um den Halt und die Stabilität sowie das Kaugefühl einer herausnehmbaren Vollprothese drastisch zu verbessern, werden in der Regel vier Implantate pro Kiefer empfohlen. Aber auch mit zwei Implantaten kann schon eine deutliche Verbesserung erzielt werden.
Will man den Zahnlosen Kiefer mit einer festsitzenden Brücke versorgen, so empfehlen sich im Oberkiefer acht, im Unterkiefer sechs Implantate.
Die perfekte Implantat-Anzahl für Ihren speziellen Fall wird der Implantologe im Beratungsgespräch ermitteln.

Gibt es ein Mindestalter für Implantat-Patienten?
Ja, das gibt es. Bevor ein Implantat gesetzt werden kann, muss das Kieferwachstum vollständig abgeschlossen sein. Denn einmal fest im Knochen eingewachsen, verändert das Implantat seine Position nicht mehr. Daher raten wir erst zu einer Implantat-Setzung, wenn das 25. Lebensjahr erreicht ist.