Header Image

Voraussetzungen für Zahnimplantate

Um unsere hohe Erfolgsquote bei Implantationen zu gewährleisten, müssen die Voraussetzungen zu Beginn der Implantat-Therapie gewissenhaft kontrolliert und gegebenenfalls optimiert werden.

Ein guter und stabiler Allgemeinzustand des Patienten gilt als absolute Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Implantatversorgung. Allgemeinmedizinsche Risiko-Faktoren sind zum Beispiel ausgeprägte Stoffwechselerkrankungen, Knochenleiden, Herz-/Kreislauf- und Bluterkrankungen. Glücklicherweise sind viele Erkrankungen medikamentös so gut behandelbar, dass nur eine relative Kontraindikation für die Implantation gegeben ist. Viele Diabetiker oder Bluthochdruck-Patienten sind hervorragend mit Implantaten versorgt worden und es gibt nur sehr wenige Medikamente, bei deren Einnahme von Zahnimplantaten abgeraten werden muss.
Zudem profitieren wir bei dieser in ganz Berlin seltenen zahnärztlich-ärztlichen Kooperation in den gleichen Praxisräumen von der engen Zusammenarbeit mit dem Internisten Dr. Bek. Dank implantologischer und internistischer Fachkompetenz unter einem Dach kann Ihr individuelles Risiko – falls vorhanden – genau abgeschätzt und optimal verringert werden. Eine umfassende Betreuung ist Ihnen sicher.

Nach der Erhebung der Krankengeschichte erfolgt die systematische Untersuchung, eine dreidimensionale Röntgenaufnahme des zu versorgenden Knochens sowie eine ausführliche Behandlungsplanung einschließlich der Auswahl des passenden Implantat-Systems.

Eine ausreichende Dicke des Knochens sowie entzündungsfreies Zahnfleisch gelten als grundlegende Bedingung für die erfolgreiche Insertion von Zahnimplantaten. Ist zu wenig Knochen vorhanden, um ein Zahnimplantat sicher setzen zu können, ist in den meisten Fällen ein Knochenaufbau möglich.

Außerdem muss sichergestellt werden, dass das Kieferwachstum abgeschlossen ist, da sich eine künstliche Zahnwurzel nämlich nicht an Veränderungen des Knochens anpassen kann. Daher werden Zahnimplantate erst ab dem 25. Lebensjahr empfohlen.

Ebenfalls wird im Vorfeld untersucht, ob Erkrankungen der Zähne oder des Zahnfleisches vorliegen, die eventuell vor der Implantation behandelt werden müssen. Hierzu zählt unter anderem das Entfernen zerstörter nicht erhaltungswürdiger Zähne, die als Keimherde den Erfolg der Implantation gefahren könnten. Des Weiteren müssen im Vorfeld alle kariösen Zähne mit einer Füllung und alle entzündeten Zähne mit einer Wurzelkanalbehandlung versorgt werden. Liegt eine Zahnfleischerkrankung (Parodontose) vor, so muss diese vor Beginn der Implantat-Setzung therapiert werden.

Das Risiko eines Misserfolges bei der Implantation ist nach einer sorgfältigen Voruntersuchung und -behandlung sowie Aufklärung und Planung ausgesprochen gering.